Fahrzeug Volvo PV445 Pickup
Auftrag Gesamtrestauration
Ausführung Ab Januar 2002
Spezielles Dieses Fahrzeug wurde durch Ringborgs Karosserifabrik in Norrköping, Schweden, gebaut. In dieser Ausführung, d.h., mit verblechter Brücke, sollen nur zwei Exemplare gebaut worden sein. Dies rechtfertigt zumindest teilweise den auszumachenden, immensen Restaurierungsaufwand.  Mit dem Link zu dieser Seite können weitere Chassisaufbauten be- und gesucht werden.

Ausgangslage

So sah er mal aus, als er 1953 vom Karosseriebauer Ringborg in Schweden ausgeliefert wurde!

So haben wir ihn in Schweden in einer Scheune gefunden. Dass das Heck auf dem Bild nicht sichtbar ist, ist gar nicht so schlecht...

Bei seiner Ankunft in der Schweiz - ein schrecklicher Anblick. Die verschiedenen Spanngurte verhinderten vor allem, dass er nicht auseinanderfiel!

Erste Demontage-Arbeiten an der Brücke vermochten auch keine bessere Optik zu Tage zu fördern. Alles war mindestens schon einmal verbastelt und inzwischen wieder verrostet oder verfault (der ganze Rahmen besteht natürlich aus Holz).

Glücklicherweise war zumindest ansatzweise noch zu erkennen, welche Struktur ursprünglich mal die Basis des Aufbaus bildete.

Das blieb nach der kompletten Zerlegung übrig: Ein rostiger, teilweise sogar löchriger Rahmen! Hier blieb nur eine Massnahme: Vollständig sandstrahlen und durchgerostete Partien vollständig austrennen und neu anfertigen.

Arbeitsausführung

Der Rahmen ist nun grundiert. Anschliessend wird er lackiert, hohlraumbehandelt und ist damit für den Wiederaufbau bereit.

Aufhängungen, Bremsen und Lenkung sind montiert. Es wurden vorwiegend Neuteile verbaut. Wo keine Neuteile verfügbar waren, wurden zumindest die Originalteile revidiert

Auch ein originaler B4B-Motor hat anstelle des ersatzweise platzierten B16-Agregates im Rahmen seinen Platz eingenommen.

Der gesamte Kabinenboden inklusive Kardantunnel, Quertraversen und Seitenschwellen ist neu angefertigt. Die Kabine wird hier auf den Rahmen aufgesetzt.

Hier die Detailansicht des neuen Bodenblechs. Mit einem Hilfsrahmen ist die Kabine nun wieder mit dem Rahmen verbunden. 

Der neue Kabinenboden von der Unterseite. Die Profilierung und relativ anspruchsvolle Formgebung wird aus dieser Perspektive besser sichtbar.

Die Elemente der Frontpartie (Kotflügel, Motorraumabdeckungen und Frontblech) werden provisorisch angepasst. 

Die Holzprofilierung der Kabinenrückwand ist komplett ersetzt.

Hier wird der vollständig neu angefertigte Holzrahmen (Esche massiv) für die Ladebrücke aufgebaut, montiert und ausgerichtet. 

Ergebnis

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